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Projects for help

Drop-In Centers und Safe Homes - Unterstützung von jungen Frauen, die der Prostitution entfliehen möchten

Für Mädchen und junge Frauen, die der Prostitution nachgehen müssen, hat FSCE sogenannte Drop-In Centers eingerichtet, in denen sich die Betroffenen tagsüber ausruhen und Kraft schöpfen können. Die Mädchen bekommen eine Mahlzeit, haben die Möglichkeit zu duschen und ihre Kleider zu waschen. Wer regelmäßig erscheint, kann bei Interesse Lesen und Schreiben lernen und eine Berufsausbildung beginnen. Das Hauptziel der Einrichtungen ist es, dass die Mädchen Vertrauen gewinnen und sich mit ihren Problemen und Nöten an die Mitarbeiter von FSCE wenden. Pro Jahr nutzen bis zu 500 Mädchen und junge Frauen den Schutz der Drop-In Centers.

Einen sehr erfolgreichen Ausweg aus der Prostitution bietet FSCE mit den sogenannten Safe Homes, in denen je 25 Mädchen pro Jahr, die ernsthaft und entschlossen aus der Prostitution heraus wollen, die Chance auf ein Leben mit neuen Perspektiven bekommen. Im Grunde verfolgen die Safe Homes einen ähnlichen Zweck wie die Drop-In Centers, nur mit dem Unterschied, dass die Mädchen hier übernachten und bis zu anderthalb Jahren wohnen können. In dieser Zeit haben sie die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen und in Abendkursen die Schule nachzuholen.

"Auch wenn alle Mädchen Unvorstellbares erlebt haben, so ist ihr Wille doch noch nicht gebrochen" schildert Zemzem Jemal, die psychosoziale Betreuerin des Safe Homes. "Das wichtigste ist, dass die Mädchen wieder Vertrauen gewinnen - in sich, in uns und in ihre Zukunft. Sie alle sind zu uns gekommen, um nicht länger von der Prostitution leben zu müssen. Es ist ein schwerer Weg, der vor den Mädchen liegt. Unser Programm ist sehr intensiv und verlangt große Disziplin."

Doch der Wunsch nach einem normalen Leben, ohne sich prostituieren zu müssen und ohne missbraucht zu werden, gibt den Mädchen die Kraft, ihr Leben in eine neue Richtung zu lenken. Die jungen Frauen sind sehr ehrgeizig und haben durch das Zusammenleben eine Gruppendynamik entwickelt, die ihnen hilft, über die Vergangenheit hinwegzukommen.

Bitte helfen Sie mit! - Let's help braucht Ihre Unterstützung

Beeindruckt von den Einrichtungen und Programmen der Organisation Forum on Street Children - Ethiopia und überzeugt von der Notwendigkeit der Hilfe, versprechen wir, mit Let's help das Safe Home zu unterstützen.

Bitte unterstützen Sie die jungen Frauen im Safe Home von FSCE, damit sie ihren Weg aus der Prostitution erfolgreich schaffen.

Fakten zur Projektunterstützung
  • Projekttitel: Ausstieg aus der Prostitution - Unterstützung des Safe Homes
  • Projektland: Äthiopien
  • Partnerorganisation: Forum on Street Children - Ethiopia (FSCE)
  • Unterstützungszeitraum: Zunächst einmalig für Juli - Dezember 2007
  • Let's help sucht: Organisationen, Vereine, Stiftungen UND Einzelspender
  • Finanzbedarf: 8.115 Euro
  • Verwendungszweck für Überweisung: Let's help - FSCE Safe Home
Weitere Informationen zu Spenden und Bankverbindungen


Weitere Informationen zur Organisation

Forum on Street Children - Ethiopia (FSCE)

Das Forum on Street Children - Ethiopia (FSCE) ist eine der größten Kinderschutzorganisationen, die sich landesweit für benachteiligte Kinder und deren Rechte einsetzt. Die Organisation betreibt zahlreiche Programme und Einrichtungen, mit denen sie gezielt und wirkungsvoll gegen Kinderhandel und Kindermissbrauch vorgeht. Derzeit befinden sich über 7.200 Kinder in den Schutz- und Bildungsprogrammen der Organisation. FSCE wurde 1987 gegründet und gehört heute zu den erfolgreichsten und anerkanntesten Kinderrechtsorganisationen Ostafrikas.

Zu der Vielzahl wirkungsvoller Programme und Einrichtungen zählen unter anderem:
  • Trafficking Unit, eine Auffangstation am zentralen Busbahnhof von Addis Abeba für Kinder, die Opfer von Verschleppung und Missbrauch wurden. Die Kinder werden entweder durch die Polizei aufgegriffen und zur Auffangstation gebracht oder finden selbst ihren Weg zu FSCE, wo sie in die Child Protection Unit und damit in den Schutz der Organisation kommen.
  • 10 Child Protection Units, die darum bemüht sind, den Kontakt zu den Eltern aufzunehmen und die Kinder wieder in ihre Heimatdörfer zurückzubringen. Hat das Kind keine Familie mehr, leitet die Polizei ein Adoptionsverfahren ein. Während des Prozesses der Kontaktaufnahme zu den Familien befinden sich die Kinder im Schutz der Child Protection Unit. In jedem Schutzhaus arbeiten mindestens zwei Mitarbeiter der Polizei (darunter eine Frau), die sich um die Rückführungen und in Missbrauchsfällen, um entsprechende Anklageverfahren und die rechtliche Absicherung des Kindes kümmern.
  • 5 Drop-In Centers, in denen junge Mädchen, die in der Prostitution arbeiten (müssen), sich tagsüber ausruhen und Kraft schöpfen können. Sie bekommen eine Mahlzeit, haben die Möglichkeit zu duschen und ihre Kleider zu waschen. Mädchen, die regelmäßig erscheinen, können bei Interesse Lesen und Schreiben lernen und eine Berufsausbildung beginnen. Das Hauptziel der Einrichtungen ist es, dass die Mädchen Vertrauen gewinnen und sich mit ihren Problemen und Nöten an die Mitarbeiter von FSCE wenden. Pro Jahr nutzen bis zu 500 Mädchen und junge Frauen den Schutz der Drop-In Centers.
  • 5 Save Homes, in denen je 25 Mädchen pro Jahr, die ernsthaft und entschlossen aus der Prostitution heraus wollen, die Chance auf ein Leben mit neuen Perspektiven bekommen. Im Grunde verfolgen die Save Homes einen ähnlichen Zweck wie die Drop-In Centers, mit dem Unterschied, dass die Mädchen hier übernachten und bis zu anderthalb Jahren wohnen sowie mithilfe von FSCE einen Beruf erlernen können.
  • Betreuungszentrum für Kinder und Jugendliche, die im Konflikt mit dem Gesetz stehen. Meist sind es kleine Vergehen, die von den Kindern ausgeübt wurden. FSCE betreut diese Kinder und bietet ihnen die Möglichkeit aktiv in der Gemeinde mitzuarbeiten, beispielsweise in einem Altenheim, einer Gärtnerei oder in einem HIV/AIDS Programm. Mit der Vermittlung dieser Dienste für die Gemeinnützigkeit können die Kinder durch ihre aktive Mitarbeit eine Wiedergutmachung für ihr "Vergehen" erzielen.
  • Schulprogramme für Kinder im Alter zwischen 4 und 18. FSCE ermöglicht rund 3.000 Kindern aus verarmten Familien eine Schulausbildung und trägt die Kosten der Schuluniformen, Bücher und Hefte.
  • Alternative Basic Child Education (ABCE), das sich speziell an Kinder wendet, die auf der Straße leben und arbeiten müssen. In alternativem, speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittenen Unterrichtsformen, die mittlerweile staatlich anerkannt sind, können die Kinder die Grundschulausbildung nachholen und im Anschluss daran weiterführende Schulen besuchen.
Weitere Informationen über die Organisation via Let's help oder direkt unter:

Forum on Street Children - Ethiopia (FSCE)
Adresse: P.O. Box 9562, Addis Ababa, Ethiopia
Kontakt: Lamrot Fikre
Telefon: +251 11 5534432